Konservierende Leistungen
- hochästhetische, zahnfarbene Füllungen in Mehrschicht-Technik
- Versorgung von Zahnhalsdefekten infolge von Bruxismus und falscher Putztechnik
- Wurzelkanalbehandlung (Endodontie)
Chirurgische Eingriffe besonders schonend
- miminalinvasives Vorgehen
- homöopathische Begleittherapie
- Ozontherapie
Patienten mit Zahnarztangst
Durch die angenehme Atmosphäre in meiner Praxis und unsere beruhigende Behandlungsmethode schaffen wir optimale Voraussetzungen für Sie sich trotz Ihrer Zahnarztangst behandeln zu lassen. Hypotherapeutische Gesprächstechniken.
Amalgamsanierung
Wir empfehlen in der Regel die Entfernung von Amalgam aus dem Mund aller Patienten wegen der toxischen Belastung durch Amalgammetalle, vor allem durch Quecksilber, aber auch durch Silber, Zinn und Kupfer.
Eine zunehmende Zahl in- und ausländischer Universitätsstudien bestätigt:
Amalgamträger weisen in der intraoralen Luft ( Luft in der Mundhöhle), in der Ausatemluft und im Speichel ständig einen Quecksilbergehalt auf, der um ein Vielfaches über den jeweiligen Vergleichswerten bei Nichtamalgamträgern liegt.
Durch Kauen, Trinken eines heißen Getränks, Zahnbürsten usw. vervielfachen sich bei Personen mit Amalgamfüllungen die Quecksilbergehalte zusätzlich (dem gegenüber kein Anstieg des Quecksilbergehalts bei Nichtamalgamträgern). Hierbei werden Werte erreicht, die - unter Einbeziehung auch der Expositiondauer - gemäß den Erkenntnissen der Toxikologie und der Arbeitsmedizin z.B. zu dem Symptomen-Komplex des Mikromerkurialismus (Form der Quecksilberschädigung bei langfristiger Aufnahme auch jeweils geringer Einzelmengen) führen können.
Im Speichel von Amalgamträgern wurden in einer Studie der Universität Erlangen 4,9 Mikrogramm Quecksilber pro Liter ( Hg/l) festgestellt. Nach nur 10-minütigem Kaugummi-Kauen fanden die Wissenschaftler Werte von bis zu über 193 Mikrogramm Hg/l. Bei Personen ohne Amalgamfüllungen lag der Quecksilbergehalt im Speichel vor und nach dem Kauen zwischen 0,3 und 0,4 Mikrogramm/l.
Der Grenzwert für Quecksilber im Trinkwasser beträgt gemäß der Trinkwasserverordnung 1 Mikrogramm/l. Dieser Grenzwert kann daher im Speichel als Folge von Amalgam um mehr als das 190fache, überschritten werden. Auch aus diesem Grund sind toxisch bedingte, durch Amalgam verursachte Gesundheitsschäden möglich. Mißt man den Speichel von Amalgamträgern an den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung, müßte diesem Personenkreis- quasi als Schutz vor sich selbst- das Schlucken von Speichel verboten werden!
Nach dem Zähneputzen tritt eine bis zu 2 Stunden erhöhte Quecksilberdampf-Konzentration auf. Dieser Dampf diffundiert durch Schleimhaut, Knochen und Nervenbahnen direkt in das Gehirn.
Auf Wunsch kann die individuelle Quecksilberbelastung getestet werden:
- Speicheltest
- LTT (Lymphozytentransformationstest)
- Armlängentest
- Dunkelfeldmikroskopie
Wie wird eine Amalgamsanierung richtig durchgeführt:
In mehreren Sitzungen im Abstand von mindestens einer Woche werden die Füllungen gegen neutrale Zementfüllungen ausgetauscht.
Die Mundschleimhaut und der Verdauungstrakt des Patienten werden durch spezielle Absaugmethoden vor Amalgamstaub geschützt.
Ein Hartmetallbohrer zerteilt die Füllungen in möglichst große Stücke, die abgesaugt werden.
Eine doppelte Kühlung des Bohrkopfes verhindert Erwärmung und die dadurch entstehenden Dämpfe.
Ein weit geöffnetes Fenster sorgt für die wichtige Frischluftzufuhr.
Unmittelbar nach dem Entfernen spült der Patient mit einer speziellen Schwefellösung (Natriumthiosulfat bindet die Schwermetalle im Mund) mindestens 30 Sekunden gründlich aus.
Parallel zur Entfernung der Füllungen müssen systemische Therapien erfolgen:
- hohe Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern am Tag
- die Einnahme von schwermetallausleitenden Medikamenten
Nach einer Wartezeit von im Idealfall ein bis zwei Jahren, in der die Zementfüllungen im Mund verbleiben, müssen diese ausgetauscht werden in endgültige Füllungen aus dem für den Patienten passenden Material.